„Wenn wir den Schritt vom ersten Tag und die Anlehnung von heute kombinieren könnten, dann wäre es optimal“
Die Kärntnerin Julia Sciancalepore und Heinrich IV erzielten im Grand Prix B 70,958 Prozent und belegten Rang neun. Für die Qualifikation zur Musikkür wird der Durchschnitt aus den beiden WM-Aufgaben gebildet. Mit 70,417 Prozent aus dem Grand Prix A kam das Duo auf einen Mittelwert von 70,688 Prozent und Rang neun. Auf den achten und letzten Finalplatz fehlten rund 0,37 Prozentpunkte.
Pepo Puch und Royale Choice steigerten sich bei ihrem zweiten WM-Auftritt in der neuen Grade I. Nach 67,833 Prozent im Grand Prix A erreichte der zweifache Paralympics-Champion im Teambewerb 70,167 Prozent und Rang elf.
„Ich habe heute weniger Risiko genommen und den Schritt nicht ganz ausgeritten. Ein Mix aus den beiden Ritten wäre ideal gewesen: der große Schritt vom Mittwoch und die stabile Oberlinie von heute“, sagte der Steirer im Interview mit EQWO.net.
Aus beiden Prüfungen ergab sich für Puch ein Durchschnitt von 69,000 Prozent und Rang zwölf in der Kürqualifikation. Puch: „Wir haben probiert, das umzusetzen, was wir uns vorgestern vorgenommen hatten. Heute war Royale Choice in der Anlehnung viel ruhiger. Dafür konnte ich nicht ausreichend viel riskieren, um seine Schrittqualität zur Gänze auszuspielen. Wenn wir den Schritt vom ersten Tag und die Anlehnung von heute kombinieren könnten, dann wäre es optimal. Das ist das Ziel, auf das wir weiter hinarbeiten müssen.“
Vor dem Bewerb begleitete Haller’s Hermine Royale Choice als „Friendly Horse“. Anschließend wurden die Rollen getauscht: Royale Choice übernahm diese Aufgabe für die Stute von Thomas Haller.