Preding gibt der „Bundesländer“ neuen Impuls

1.500 Pferdesportfans, ein stimmungsvoller Empfang und drei Tage im Zeichen des Teamgedankens: Für Veranstalter-Chef Alois Stoiser hat die Bundesländer-Mannschaftsmeisterschaft im Springreiten beim PSV Preding gezeigt, warum die traditionsreiche BLMM weiterhin ihren Platz im Turnierkalender verdient. Sportlich gingen die Titel an Vorarlberg, die Steiermark und Niederösterreich.


Von 28. bis 30. August standen beim PSV Preding nicht nur die Parcours über 90 bis 140 Zentimeter im Mittelpunkt. Der Veranstalter setzte bewusst auf einen gemeinsamen Rahmen: Die Mannschaften marschierten beim Empfang geschlossen ein, anschließend folgte ein Buffet. Eine Vorführung der vereinseigenen Voltigiergruppe ergänzte das Programm.

„Wir wollten eine stimmige und unterhaltsame Bundesländer-Mannschaftsmeisterschaft mit passenden Rahmenveranstaltungen auf die Beine stellen. Besonders gut angekommen sind der Empfang mit dem Einmarsch der Bundesländer und das anschließende Buffet. Die Stimmung war sehr gut, die Teilnehmer:innen waren von unserem Konzept angetan“, bilanziert Veranstalter-Chef Alois Stoiser.
Bestätigt sieht er sich auch durch das Publikumsinteresse. „Über die drei Tage waren mindestens 1.500 Zuschauer:innen da. Solche Massen sind selbst wir in Preding nicht gewohnt – unsere Küche ist nicht oft ausverkauft.“

Gemeinsam mit den Sponsoren und Partnern, darunter Alpenspan, habe der PSV Preding einen der Meisterschaft angemessenen Rahmen schaffen können.

„Die BLMM muss es weiterhin geben“

Sechs Bundesländer waren in der allgemeinen Klasse und im Ponybewerb vertreten: Steiermark, Vorarlberg, Niederösterreich, Salzburg, Kärnten und Burgenland. In der Masters-Wertung Ü40 stellten drei Landesverbände eine Mannschaft. Dass nicht alle Bundesländer nach Preding kamen, bezeichnet Stoiser als einzigen Wermutstropfen. Das positive Feedback der anwesenden Teams wertet er hingegen als klares Signal.

„Ich bin ein Traditionalist. Der Sport steht immer im Vordergrund, aber man muss auch den Zusammenhalt und die Teamdynamik erhalten. Genau das hat man an diesem Wochenende gesehen. Wir haben wieder einen Impuls gegeben, warum es die BLMM weiterhin geben muss.“

Drei Titel für drei Bundesländer

In der allgemeinen Klasse traten die Teams an zwei Wertungstagen in den Höhen 110, 120 und 140 Zentimeter an. Vorarlberg setzte sich mit 122 Punkten vor der Steiermark mit 134 und Niederösterreich mit 159 Punkten durch.

In der Masters-Wertung über 120 Zentimeter blieb Gold im Gastgeber-Bundesland. Die Steiermark gewann mit 16 Punkten vor Niederösterreich mit 35 und Salzburg mit 38 Punkten.
Die Ponywertung wurde in zwei Teilbewerben über 90 beziehungsweise 100 Zentimeter entschieden. Niederösterreich holte mit 42 Punkten den Titel. Vorarlberg belegte mit 49 Punkten Platz zwei, Kärnten folgte mit 50 Punkten auf Rang drei.

BLMM Springreiten 2026

Gold: Vorarlberg – 122 Punkte
• 110 cm: Lea Vonbank, Lea Achberger, Sarah Kirchmann, Johanna Reichart
• 120 cm: Elisabeth Monz, Marielle Sophie Rothenbücher, Elisa Mähr, Christiane Nicolussi
• 140 cm: Bianca Rüscher, Mataia Gohm, Selina König
Silber: Steiermark – 134 Punkte
• 110 cm: Johanna Kainz, Valentina Veit, Alexandra Fleischhacker, Anna Math, Tatjana Ladenhauf
• 120 cm: Emilia-Christina Milenkovics, Verena Egger, Sophie Schinnerl, David Kleinschuster
• 140 cm: Markus Saurugg, Christian Nussmüller, Jana Wurm, Jasmin Alexandra Pirker
Bronze: Niederösterreich – 159 Punkte
• 110 cm: Jasmin Kupferschmidt, Aurora Petsche, Ida Andrea Sonnleitner, Livia Schranz
• 120 cm: Georg Wels, Nina Brand, Noah Domaingo, Adina Neuretter
• 140 cm: Michael Rösch junior, Emily Mantlik, Eloise Kubat, Marietta Robitza
Offizielles Ergebnis BLMM Springreiten

BLMM Masters 2026
Gold: Steiermark – 16 Punkte
Silvana Florian, Peter Scherr, Melanie Stecher, Alfred Greimel
Silber: Niederösterreich – 35 Punkte
Bettina Bauer, Eva Perkonig, Katharina Schmidt-Gentner, Nina Brand
Bronze: Salzburg – 38 Punkte
Matthias Hartl, Christof Katzlberger, Lukas Schweinberger, Josef Woerle
Offizielles Ergebnis BLMM Masters

BLMM Pony 2026

Gold: Niederösterreich – 42 Punkte
Rosalie Novak, Lena Daxelmüller, Ronja Gruber, Rosa Landl, Livia Kompein
Silber: Vorarlberg – 49 Punkte
Amelie Jenny, Celine Maier, Anika Ludescher, Larissa König
Bronze: Kärnten – 50 Punkte
Lena Heckenbichler, Liliane Schneider, Jana Kotschy, Sophia Tischler
Offizielles Ergebnis BLMM Pony

Alle Detailergebnisse auf ihremeldestelle.at

Schlagwörter dieser Seite