Für die Steirerin war der Auftritt in Aachen auch deshalb besonders, weil die vergangenen Monate nicht immer einfach gewesen waren. Nach dem Weltcupfinale in Texas hatte sie bewusst versucht, den Druck etwas herauszunehmen und ihre Turnierplanung anzupassen. „Nach Texas war ich mental müde. Die Qualifikation für die WM war in diesem Jahr hart umkämpft. Deshalb habe ich versucht, mich ein wenig aus der Turniersaison herauszunehmen und wieder mit mehr Genuss und Dankbarkeit an die Sache heranzugehen – und vielleicht mit etwas weniger Ehrgeiz. Natürlich wäre es schön gewesen, wie Feli (Anm.: Felicita Simoncic) eine persönliche Bestleistung zu schaffen und damit in den Special zu kommen. Aber ich glaube, wir haben unser Land heute sehr würdig vertreten. Ich bin einfach stolz und dankbar, dass wir es gemeinsam so weit geschafft haben.“
Bereits am Dienstag hatte Felicita Simoncic (W) mit Four Legends KS für einen starken österreichischen WM-Auftakt gesorgt. Das Duo erzielte mit 70,730 Prozent eine persönliche Bestleistung. Ulrike Prunthaller (ST) und Fleur TSF wurden bei ihrem ersten gemeinsamen Senioren-Championat mit 68,665 Prozent bewertet.
Als vierter und letzter österreichischer Starter im Grand Prix geht am Mittwochnachmittag Peter Gmoser (B) mit Dante’s Daiquiri um 15:25 Uhr ins Viereck.