Gemeinsam mit Ulrike Prunthaller (ST) auf Fleur TSF, Peter Gmoser (B) auf Dante’s Daiquiri und Felicita Simoncic (W) auf Four Legends vertritt Kendlbacher Österreich in der Dressur. Auf dem Programm stehen am 11. und 12. August die Grand-Prix-Bewerbe mit der Mannschaftsentscheidung, ehe am 14. August der Grand Prix Spécial und am 15. August die Grand Prix Kür als Einzelfinals folgen.
Dass sie nach der Europameisterschaft im französischen Crozet 2025 und dem Weltcup-Finale in Texas 2026 nun auch bei einer Weltmeisterschaft in Aachen an den Start gehen darf, hätte sie vor wenigen Monaten selbst kaum für möglich gehalten. „Wenn ich ehrlich bin, habe ich noch gar nicht richtig Zeit gehabt, mich darüber zu freuen. Im Stall ist gerade unglaublich viel zu organisieren, wir haben Personalmangel, die Urlaubszeit läuft und dann gibt es immer wieder Dinge, die plötzlich nicht funktionieren. Wahrscheinlich wird mir erst bewusst, was da passiert, wenn ich in Aachen mit meinem Pferd ins Stadion einreite.“
Die vergangenen Monate beschreibt Kendlbacher als eine Zeit, in der sich ein Höhepunkt an den nächsten gereiht hat. Nach der EM in Crozet folgte die überraschende Qualifikation für das Weltcup-Finale in Texas – und nun wartet mit der Multi-WM in Aachen bereits das nächste Großereignis. „Im Moment passiert alles Schlag auf Schlag. Oft habe ich das Gefühl, dass ich den Ereignissen fast hinterherlaufe und vieles erst im Nachhinein richtig realisieren kann. Natürlich gehört auch immer etwas Glück dazu. Gleichzeitig steckt hinter solchen Reisen unglaublich viel Organisation. Man freut sich jedes Mal, wenn Pferd und Mensch gesund wieder zu Hause ankommen.“