„Die Woche hat mir viel Selbstvertrauen gegeben“
Dabei war die Anspannung vor dem zweiten Start sogar größer als bei ihrer WM-Premiere. Der Para Grand Prix B zählte gleichzeitig für die Teamwertung, entsprechend groß war für die WM-Debütantin das Verantwortungsgefühl. Im Viereck gelang es ihr jedoch, die Nervosität abzulegen und ihrer jungen Sportpartnerin zu vertrauen.
Gerade dieses Vertrauen nimmt Mitterhuemer als eine der wichtigsten Erfahrungen aus Aachen mit. „Ich habe hier viel Sicherheit gewonnen und gelernt, ihr noch mehr zu vertrauen. Wenn ich ihr dieses Vertrauen gebe, ist sie für mich da. Die Woche hat mir persönlich viel Selbstvertrauen gegeben und ich glaube, meinem Pferd auch. Wir sind hier unglaublich gewachsen. Dass sie mit sieben Jahren in dieser Arena vor so vielen Menschen und Kameras so cool läuft, hätte ich mir vorher nicht gedacht. Für uns hätte es kaum besser laufen können.“
In der Gesamtwertung des Grade IV belegte Mitterhuemer mit 65,4560 Prozent Rang 19.
Platz eins sicherte sich Kate Shoemaker (USA) mit Vianne und 80,460 Prozent, gefolgt von Anna-Lena Niehues (GER) mit Vive l’Amour (76,405 %) und Pegase Mayenne (FRA) mit Humberto L (75,216 %).
Für die Teamwertung waren ausschließlich die Ergebnisse aus dem Grand Prix B entscheidend. Nach den Auftritten aller vier österreichischen Paare (Pepo Puch und Royale Choice, Julias Sciancalepore und Heinrich IV sowie Thomas Haller mit Haller’s Hermine) kam Österreich auf 206,828 Prozent und Rang elf. Für das Teamergebnis wurden die drei besten Wertungen der vier Teammitglieder addiert.