WM-Rang zwölf für Cornelia Pikl

Cornelia Pikl hat die Voltigier-Weltmeisterschaft in Aachen auf dem zwölften Gesamtrang beendet. Die 33-jährige Steirerin zeigte am Samstag mit Enjoy The Moment und Longenführerin Melanie Neubauer zum Abschluss eine starke Kür, die mit 8,103 Punkten bewertet wurde. Nach drei Teilbewerben stand für die Voltigierstaatsmeisterin von 2025 ein Gesamtscore von 7,838 Punkten zu Buche.


Nach der Pflicht am Donnerstag und der Technik am Freitag wartete am Samstag mit der Kür die dritte und letzte Prüfung der Einzelentscheidung. Die Steirerin hatte sich am Vortag mit einer starken Technik deutlich nach vorne gearbeitet und war als Neunte im Zwischenklassement in den Finaltag eingezogen.

In der Kür konnte die Steirerin ihre Weltmeisterschaft mit einer weiteren guten Vorstellung abschließen. Zwei kleinere Unsauberkeiten verhinderten eine noch höhere Bewertung, mit 8,103 Punkten gelang Pikl aber erneut eine starke Leistung im Zirkel. In der Endabrechnung bedeutete ein Gesamtscore von 7,838 Punkten Rang zwölf. „Im Großen und Ganzen war die Kür gut. Zwei kleine Unsauberkeiten waren dabei, mit denen ich nicht ganz zufrieden bin, aber insgesamt hat es gepasst“, bilanzierte Pikl. Ganz ausblenden konnte sie dabei den Auftakt in die Weltmeisterschaft nicht. Ein Fehler bei der Landung in der Pflicht hatte bereits am ersten Tag wertvolle Punkte gekostet. „Der Fehler in der Pflicht war sicher das Unnötigste in diesen drei Tagen. Ohne ihn wären sich wahrscheinlich die Top-10 ausgegangen. So ist es jetzt Platz zwölf geworden – damit kann ich grundsätzlich leben.“

Aachen-Erlebnis bleibt in Erinnerung

Unabhängig vom Ergebnis nimmt die Steirerin vor allem die Erfahrung einer Weltmeisterschaft in Aachen mit. Drei Bewerbe an drei aufeinanderfolgenden Tagen verlangten dabei nicht nur den Athleten, sondern auch den Pferden einiges ab. „In Summe war es mega cool. Wenn es noch einmal die Möglichkeit geben würde, in Aachen zu starten, wäre ich sofort wieder dabei“, sagte Pikl. Auch mit Enjoy The Moment und Longenführerin Melanie Neubauer zeigte sie sich zufrieden: „Die beiden waren die ganze Woche über super. Man hat am Ende schon gemerkt, dass die Woche lang war. Bei normalen Championaten gibt es meist einen Pausentag, den hatten wir hier nicht. Das ist natürlich auch für die Pferde eine zusätzliche Belastung.“

Wie es für Pikl nach dem Saisonhöhepunkt weitergeht, lässt sie zunächst offen. Nach den intensiven Tagen in Aachen soll erst einmal etwas Ruhe einkehren, ehe entschieden wird, welche Starts im weiteren Saisonverlauf noch auf dem Programm stehen.

Koller starke Siebente bei erster Senioren-WM

Für Österreich gab es in der Einzelentscheidung der Damen zudem einen starken siebenten Platz durch Leonie Koller. Die Tirolerin beendete ihre erste Weltmeisterschaft bei den Senioren mit Idefix 25 und einem Gesamtscore von 8,118 Punkten in den Top 10. Auch Sophie Pittl konnte sich am Schlusstag noch einmal deutlich verbessern. Die Tirolerin machte mit Asti Royal XL sechs Plätze gut und beendete die Weltmeisterschaft mit 7,609 Punkten auf Rang 19.

Der WM-Titel ging an die Deutsche Alice Layher mit FBW Candy und 9,041 Punkten. Silber und Bronze machten ihre Teamkolleginnen ebenfalls für Deutschland perfekt: Kathrin Meyer mit Capitain Claus OLD holte mit 8,862 Punkten Silber, Annemie Szemes mit Rubinio 71 wurde mit 8,436 Punkten Dritte.

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